Geschichte

Aus Kohlenstaub wird Kultur

Seit 1906 wurde Schacht 8 der Zeche Consolidation in Gelsenkirchen abgeteuft und für Seilfahrt und Bewetterung eingerichtet. 1909 konnte die Anlage als Schacht Oberschuir eingeweiht werden.

Der Betrieb als Wetterschacht endete 1981. Das homogene bauliche Ensemble aus Backstein und Putz mit Anklängen an Neugotik und Jugendstil steht seither unter Denkmalschutz.

1994 wurde die Anlage restauriert und durch einen Neubau, einen Kubus aus Beton und Glas (Architekt Pfeiffer/Ellermann), ergänzt. Seitdem firmiert sie unter dem Namen stadtbauraum und wird heute von der Stadt Gelsenkirchen betrieben und als Veranstaltungsstätte für Workshops, Tagungen und Vorträge sowie Hochschulveranstaltungen, Firmenpräsentationen, Symposien, Empfänge und Kulturveranstaltungen genutzt.